Die Haltung von Blaugenick-Sperlingspapageien

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Blaugenick-Sperlingspapagei: Forpus coelestis

 

Beschreibung der Nominatform

Die Farbe der Männchen
Die Grundfarbe ist grün, Gesichtsmaske Hellgrün der Hinterkopf und Nacken graublau.
Der Hinterrücken die Oberschwanzdecke, Unterflügeldecke so wie Armschwingen sind Kobaltblau.
Die Farbe des Schnabels ist Hornfarbig und die Iris dunkelbraun so wie die Füße fleischfarben.
Die Größe der Tiere liegt zwischen 12,5 und 13 cm.

 

Die Farbe der Weibchen
Die Grundfarbe ist grün; ansonsten im Gegensatz zum Männchen kein Blau im Gefieder, es kommt vor das vereinzelnde Weibchen mit blauen Anflug am Unterrücken, Oberschwanzdecke haben,
die Farbe des Schnabel ist Hornfarbig und die Iris dunkelbraun so wie die  Füße fleischfarbig. Die Größe der Tier liegt zwischen 12,5 und 13 cm.

 

Die Zucht

Blaugenicksperlingspapageien sind in der Regel mit einem Jahr Geschlechtsreife. Die Tiere sollte man  in Boxen mit der Größe 80x40x40 oder größer gehalten. Die Haltung von mehreren Tieren in einer Voliere ist möglich, aber eine Zucht in der in der Voliere sollte man nicht machen, da es zu Reibereien kommen wird. Die meisten Weibchen bevorzugen gerne innen liegenden Nistkasten. Die Weibchen legen vier bis acht  manchmal auch 10 Eier und brütet ca. 20bis 22 Tage. Die Jungentiere werden im Alter von 10-12 Tagen mit 4,0 mm geschlossenen Ringen beringt, verlassen im Alter von ca. 40 Tagen das Nest. Nach dem verlassen des Nistkastens bleiben die Jungtiere noch ca. 3 Wochen, bis zur vollständigen Selbstständigkeit bei Ihren Elterntiere und werden danach in einer Flugbox abgesetzt. Dort bleiben Sie noch  4 Wochen bis Sie abgegeben werden können. Man kann im Jahr zwei bis drei Bruten mit ein Paar durch aus machen.

Lebensraum
Nordwest-Peru, West-Ecuador, längst der Westküste Südamerikas.

 

Futter

Großsittichfutter mit wenig Anteil an Sonnenblumenkerne und Kardi, Neophenfutter, an Obst gebe ich Apfel und an Gemüse Möhren. In der Zuchtperiode füttere ich noch Keimfutter. Sperlingspapageien können im Durchschnitt 10 Jahre und  älter werden.

DIE HALTUNG VON RUßKÖPFCHEN

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Beschreibung

Das Rußköpfchen erreicht eine Körperlänge von gut 14 cm sowie ein Gewicht von rund 40 bis 45 g. Die Geschlechter zeigen keinen Geschlechtsdimorphismus. Das Obergefieder ist überwiegend hellgrün gefärbt, wobei die Bauchseite mit gelblichgrün etwas heller gefärbt ist. Im Bereich der oberen Brust zeigt sich eine leicht orangene Färbung. Der Kopf ist überwiegend gelblichgrün. Der Bereich der Stirn weist eine rostbraune Färbung auf. Der Bereich um die Augen und Schnabelansatz sind schwarz gefärbt. Die Augen sind mit einem breiten weißen Augenring umgeben. Der Schnabel ist am Ansatz fleischfarben, ansonsten kräftig rot, die Extremitäten weisen eine gräuliche Färbung auf. Die Iris der Augen ist dunkelbraun gefärbt. Rußköpfchen leben in geselligen Gruppen, gelegentlich auch paarweise. Die Art ist in ihrem Bestand heute stark gefährdet und gebietsweise sehr selten anzutreffen.

 

Verbreitung

Das Rußköpfchen ist im südlichen Zentralafrika verbreitet. Kleinere Populationen gibt es in Botswana und in Simbabwe. Rußköpfchen leben bevorzugt in lichten Wäldern nahe von Flussläufen. In Höhenlage sind sie bis in Höhen von gut 1.300 m anzutreffen. Rußköpfchen halten sich fast ausschließlich in den Bäumen auf.

 

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Großsittichfutter (Hirse, Spitzsaat, Hafer, Weizen, Leinsamen, Hanf, Fichtensamen, Neger- oder Kardisaat), Kolbenhirse, Keimfutter, Körner im Fruchtstand (ganze Sonnenblume, grüne Rispenhirse, reife Maiskolben), Obst und Grünfutter (Äpfel, Birnen, entkernte Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche, geschälte Zitrusfrüchte, Karotten, Salat, Petersilie, Klee, Löwenzahn, Schafgabe, Vogelmiere), Kaik (im Sand und Schnabelwetzstein enthalten), Sepiaschale (Calcium, Natrium, Spurenelemente), Mineral Menü, Sand und Magengrit als Verdauungshilfe, Vogelkohle, Eifutter; täglich frischem Trinkwasser, welches bei zu geringer Aufnahme von Grünfutter mit Vitamintropfen versehen werden sollte und frischen Zweigen (Weide, Obst- und Holunderzweige).

 

Fortpflanzung

Weide wird von den Vögeln geschält und ins Nest eingebracht. Weiden bevorzugen überwiegend feuchte Böden man findet sie fast an jedem Bachufer. Die Rinde der Weide enthält u.a. Salicin welches im Körper zu Salicylsäure metabolisiert. Das Weibchen legt in ihr ausgepolstertes Nest zwischen vier und fünf Eier, die in 21 oder 22 Tagen ausgebrütet werden. Die Nestlingszeit erstreckt sich über einen Zeitraum von 35 bis 40 Tage. Danach sind die Jungvögel flügge, werden aber noch zwei weitere Wochen mit Nahrung versorgt. Das Gefieder der Jungvögel gleicht dem der Altvögel, jedoch ist es deutlich blasser. Die Lebenserwartung liegt unter günstigen Umständen bei rund zehn Jahren.